Kein Business as usual

Die aktuelle Situation fordert uns auf vollkommen ungewohnte Weise. Und doch ganz unterschiedlich. Fast alle arbeiten in einem veränderten Umfeld, viele im Homeoffice, müssen sich gleichzeitig um Kindergarten- und Schulkinder kümmern; manche wirbeln an ganz vielen Fronten gleichzeitig, versuchen, die Folgen der Krise abzumildern, Hilfe zu organisieren, Existenzen zu retten.

Es ist der Auftrag einer Industrie- und Handelskammer, sich um das Wohl ihrer Mitglieder zu kümmern, sie auch in Notlagen bestmöglich zu unterstützen, Angebote für das Weiterkommen zu entwickeln. So gesehen, machen die Mitarbeiter der IHK, die Präsidentin  und der Hauptgeschäftsführer eigentlich nur ihren Job.

Den machen sie allerdings verdammt gut.

Zurzeit folgt eine Krisensitzung der anderen, eine Telefon- und Videokonferenz folgt auf die andere – ohne dass man dies mitbekommt. Doch wenn die Bundesregierung ihr Hilfspaket vorstellt, dann hat auch die IHK Region Stuttgart über den Deutschen Industrie- und Handelskammertag daran aktiv mitgewirkt. Und sich dafür eingesetzt, dass unsere Region angemessen davon profitiert. Vor allem aber sorgt sie dafür, dass das Paket auch tatsächlich umgesetzt werden kann, und zwar schnell und unbürokratisch. Das Team der Industrie- und Handelskammer bereitet sich gerade darauf vor, Tausende von Anträgen auf Unterstützung der Mitgliedsunternehmen entgegenzunehmen und schnellstmöglich zu bearbeiten.

Die Schwerpunkte der Aktivitäten haben sich verschoben: Jetzt geht es vor allem um die Existenzsicherung der Unternehmen in unserer Region, der großen, der mittelständischen und insbesondere der vielen Kleinunternehmen und Selbstständigen. Das IHK-Team, allen voran die Präsidentin im Ehrenamt, leisten Enormes.

Die Industrie- und Handelskammer war wohl selten so wichtig wie in diesen Tagen und Wochen.

Kämpfen zurzeit an vielen Fronten für das Wohl der IHK-Mitgliedsunternehmen: Präsidentin Marjoke Breuning und Hauptgeschäftsführer Johannes Schmalzl (Foto: imago images / Lichtgut)